• klarSiCHT: Prof. Bernd Senf über den unvermeidlichen Weg in die Weltfinanzkrise und der tatsächliche Ausweg

    Hier nun wie angekündigt der bemerkenswerte Vortrag von Prof. Bernd Senf auf dem Kongress für unabhängige Medien.

    http://www.berndsenf.de/

  • einSiCHT: Börsenprofi Michael Mross über das Geldsystem, die Finanzkrise und das, was wirklich zählt

    Der Vortrag von Michael Mross auf dem Kongress der unabhängigen Medien zeigt die Einsicht eine der bekanntesten Kultfiguren unter den BörsianerInnen. Wer sich für Wirtschaft und damit für das Schicksal der Welt interessiert, sollte diesen Vortrag unbedingt gesehen haben.

    Michael Mross im Internet:

    www.mmnews.de

  • Unabhängige MedienmacherInnen tagen in Berlin. "Gemeinsam für Demokratie und Freiheit". Blogger Conference Germany 2009

    bcg2009

    Während die klassischen, von Werbeanzeigen der Großkonzerne abhängigen "Massenmedien" in den letzten Jahren viele LeserInnen und ZuschauerInnen verloren haben, steigt die Bedeutung der neuen Alternativmedien ständig. Das ist ein Fazit des ersten Kongresses der unabhängigen Medien, der am vergangenen Wochenende in Berlin stattfand.

    Etwa 140 angemeldete TeilnehmerInnen aus ganz Deutschland kamen an die Spree, am ersten Tag war der Tagungsraum bis auf die letzten Plätze gefüllt. Die vorherrschende Aufbruchstimmung überlagerte kleinere technische Startschwierigkeiten, nach dem sie behoben waren, wurden die TeilnehmerInnen durch hochkarätige Vorträge belohnt. Besonders wichtig aber waren auch intensive Gespräche der Blogger untereinander. Manche, die sich bisher nur aus der digitalen Welt kannten, begegneten sich erstmals in der analogen Welt.

    Eine neue Nachrichtenagentur – Net-News-Express – stellte der Veranstalter Jens Blecker vor. Sie soll besondere journalistische Inhalte der deutschen BloggerInnen und freier JournalistInnen besser vernetzen und sie für alle unabhängigen MedienmacherInnen zugänglich machen. Ein großes und vielversprechendes Projekt, das bereits gestartet ist.

    Besonders herausragend waren aktuelle Vorträge zum Zeitgeschehen. So der von Prof. Bernd Senf, der über die Hintergründe der aktuellen "Weltfinanzkrise" berichtete und ausführlich erläuterte, dass sie nur das natürliche Ergebnis eines niemals dauerhaft funktionierenden Zinssystems sei. Das Zinsen- und Zinseszins-System sei mit einer "durchdrehenden" Schraube vergleichbar oder mit einem Motor, der immer schneller wird - und den man nicht stoppen kann. Alle Maßnahmen, so Senf, Bremsen in dieses "Gefährt" einzubauen, seien absurd.

    Der amerikanische Publizist und Buchautor William Engdahl erläuterte, dass die Machtgruppe, die den amerikanischen Staat zur Durchsetzung ihrer Herrschaftsinteressen seit Jahrzehnten ausnutze, selbst in Schwierigkeiten stecke, da man mittlerweile an ein Ende des Machbaren gelangt sei.

    Das Filmteam um den Filmemacher Frank Höfer zeichnete den gesamten Kongress auf. Sobald die Beiträge vorliegen, werden wir sie verlinken oder zur Verfügung stellen.

    Auch allen anderen Vortragsrednern sei gedankt, ihre Vorträge waren ebenfalls erhellend.

    An diesem Wochenende haben gemäß des Veranstaltungsmottos jedenfalls die Pressefreiheit und die Demokratie gewonnen. Nebenbei bemerkt: Der Autor dieser Zeilen hat sich Literatur und DVD's gekauft – und sie in Rheingold bezahlt. Darüber, was Rheingold ist, demnächst mehr. Dem Veranstalter Jens Blecker ist mit dem Kongress ein wichtiger Beitrag zur Vernetzung der kritischen und humanistischen Kräfte in der Bundesrepublik gelungen. Auch an dieser Stelle dafür noch einmal ein herzliches Dankeschön, Jens!

  • anSiCHT: Die Kochmonster, der "Männlichkeits"wahn und die dumme Selbstverständlichkeit der Tötung des Lebens

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    "Fakt ist, dass 20 Jahre nach dem Mauerfall endlich ein Ruck gehen muss durch uneinig Schnitzelland. Mein Vorschlag: Machen wir das Jägerschnitzel doch mal aus dem Fleisch eines Tieres, das nicht durch einen Bolzentötungsmechanismus, sondern durch einen Schuss aus der Jägerflinte ums Leben gekommen ist - aus dem Wildschwein, dem frei lebenden Vetter unserer Schlachtsauen."

    Das fordert wörtlich heute Peter Wagner auf "Spiegel-Online":

    http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,659591-2,00.html

    Er betreibt auch eine eigene Webseite unter dem bezeichnenden Namen www.kochmonster.de, auf dem er seine Zeilen in ähnlicher Weise fast wörtlich bringt und sie ergänzt: "Wir schneiden unsere Kurzbratartikel aus dem Rücken eines zarten Frischlings."

    Aus Sicht der Tiere, ist der Name seiner Webseite treffend gewählt. Solche gedankenlosen, zynischen menschlichen "Monster" sind für das vollkommen unnötige, unzeitgemäße Leiden von Milliarden sogenannter "Nutztiere" verantwortlich. Egal, wie die Hinrichtungsmethode gewählt wurde.

    Wer bisher dachte, dass das Töten der verspeisten Tiere von manchen Zeitgenossen nur "verdrängt" würde, muss sich durch die "Spiegel"-Lektüre eines besseren belehren lassen: Leute wie Wagner genießen ganz offen das Fleisch, gerade, wenn es mal, ausnahmsweise durch "einen Schuss aus der Jägerflinte ums Leben gekommen ist" statt durch den "Bolzentötungsmechanismus". Solche Typen wissen also genau Bescheid und machen sich über die leidende Kreatur noch lustig.

    Die Wagners und die anderen Kochmonster können Ihre geist- und lebensfeindlichen Äußerungen und Handlungen nur deshalb (noch) offen praktizieren und fortführen, weil die selbstverständliche humane Kultur, die dem Einhalt gebieten müsste, noch nicht so weit entfaltet ist, um es schon durch öffentliche Empörung zu unterbinden.

    "Solange es noch Schlachthäuser gibt, wird es auch Schlachtfelder geben", meinte Leo Tolstoi nicht einfach nur so, sondern im wahrsten Sinne des Wortes. Das selbsternannte Kochmonster Wagner meint offenbar allen Ernstes, dass es zu "echten Männern" einfach dazu gehöre, Tieren das Leben zu nehmen. So wie "echte Männer" mit Autos spielen und nicht mit Stofftieren, so wie "echte Männer" Militärdienst leisten? Genau diese stereotype "Männer"-Welt aber hat schon immer die Welt ihrer größten Werte beraubt und sie entmenschlicht - im Grunde vor lauter Dummheit. Diese "Männerwelt" ist auch heute wieder für alles verantwortlich, was das Leben leiden lässt, ganz gleich, ob die Opfer Tiere oder Menschen sind. Und leider gibt es (in diesem Sinne) auch äußerst "männliche" Frauen.

    Diese "Männer"welt ist wieder auf dem Vormarsch - in Afganistan, im Irak oder in banalen Küchen. Doch wie schrieb der Dichter Hölderlin: "Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch".

  • Chronische Müdigkeit – ein Resultat von Impfungen? Fachärztin warnt: Schweinegrippe-Impfstoffe können Golfkriegssyndrom verursachen

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    Die Frankfurter Fachärztin für Allgemeinmedizin Juliane Sacher, macht auf folgenden Zusammenhang aufmerksam:

    "Die beiden Impfstoffe gegen die so genannte Schweinegrippe Pandemrix® und Focetria®, enthalten als Adjuvans (Impfverstärker ) Squalen.

    Beim Menschen ist Squalen bei den US-Soldaten des ersten Golfkriegs als Impfverstärker engesetzt worden. 23-27 % (also jeder Vierte), auch solche, die zu Hause blieben, bekamen die Golfkriegskrankheit. Sie wird mit chronischer Müdigkeit, Fibromyalgie (Muskelrheuma), Gedächtnis- und Konzentrationsproblemen, persistierenden Kopfschmerzen, Erschöpfung und ausgedehnten Schmerzen charakterisiert. Die Krankheit kann auch chronische Verdauungsprobleme und Hautausschlag einschließen. Die Erkrankung hat sich seit 1991, also seit 18 Jahren, nicht gebessert.

    Bei 95 % der Geimpften mit Golfkriegssyndrom wurden Squalen-Antikörper gefunden, bei den Geimpften - aber nicht Erkrankten - bei 0 %.

    Erst nach mehr als 10 Jahren wurden die Schäden vom US- Verteidigungsministerium anerkannt.

    Wenn die Bundesregierung ihren Willen durchsetzt und 35 Millionen Menschen geimpft werden, ist damit zu rechnen, dass 8-9 Millionen Bundesbürger für die nächsten Jahrzehnte unter chronischer Müdigkeit und Fibromyalgie etc. leiden werden."

    Quelle: http://www.praxis-sacher.de

    Bild: Pixelio/Dieter Schütz

  • abSiCHT: Wie Guttenberg, Diekmann und Co. "Krieg" jetzt auch sprachlich wieder salonfähig machen

    krieg

    Das langjährige Mitglied der "Atlantik-Brücke", Karl-Theodor zu Guttenberg, spricht jetzt als neuer Verteidigungsminister offen von "Krieg". Damit endet jetzt auch im offiziellen Sprachgebrauch die Ära, dass von deutschem Boden nie wieder Krieg ausgehen darf.

    Wikipedia schreibt über die "Atlantik-Brücke":

    "Die USA suchten nach Möglichkeiten der Einflussnahme auf Deutschland. Der Export von US-Ideen wurde durch das New Yorker Council on Foreign Relations (CFR), einer Denkfabrik der US-Regierung, betrieben. Es dürfte Ideengeber für die Gründung der Atlantik-Brücke gewesen sein." Falsch an dieser Aussage ist nur, dass es sich um eine Einrichtung der US-Regierung handelt.

    Sowohl im Council on Foreign Relations (CFR) als auch in der "Atlantik-Brücke" sitzen u.a. Lobbyisten der Rüstungskonzerne und ihre Finanziers.

    Über das CFR sagte der bekannte amerikanische Publizist William Domhoff: „Der Council ist das entscheidende Verbindungsglied zwischen den großen Konzernen und der Regierung“. Jahrzehntelanger Präsident des Councils war der Milliardär David Rockefeller, ein übrigens regelmäßiger Gast der "Atlantik-Brücke".

    Wenn der von diesen Kreisen seit Jahren in den sogenannten "Young Leaders"-Programmen ausgebildete Guttenberg nun die Katze aus dem Sack lässt, und das Wort "Krieg" wieder salonfähig macht, sollte man dies unter den genannten Gesichtspunkten betrachten.

    Völkerrechtlich betrachtet kann es Krieg nur zwischen Staaten geben. Deshalb sind Kampfhandlungen, zumal über derartig lange Zeiträume, wie die USA und ihre Verbündeten sie führen, nicht durch das Völkerrecht gedeckt. Es handelt sich im Grunde um illegale kriegerische Handlungen, zumal auch die ursprünglichen - oft mit Lügen verbundenen - Begründungen hierzu genauer Überprüfungen nicht standhalten.

    Offenbar ist man nun dazu geneigt, den Begriff Krieg neu zu definieren bzw. illegale kriegerische Handlungen zu schein-legitimieren.

    Äußerungen Guttenbergs wie die folgende können daher nicht verwundern. In einem heute in der "Bild-Zeitung" gedruckten Interview begründet er die nun offene Verwendung des Wortes "Krieg" wie folgt:
    "Aber glauben Sie, auch nur ein Soldat Verständnis für notwendige juristische, akademische oder semantische Feinsinnigkeiten hat?"

    Es sind die von Völkerrechtlern und Fachleuten in langen Zeiträumen der Rechtsgeschichte und Rechtskultur weiter entwickelten "Feinsinnigkeiten", die das Ziel hatten, Krieg als akzeptiertes Mittel der Politik immer weiter auszuschließen oder wenigstens "einzuhegen". Es waren und sind wohl noch immer jene Karrierepolitiker, die im Auftrag oligarchischer Interessen diese Rechtstraditionen zerstören und "Kampf bis aufs Blut" wieder zur Normalität auf unserer Erde machen wollen. "Feinsinnigkeiten" stören da wohl nur.

    Über die "Feinsinnigkeiten", dass es, wie von höchster amerikanischer Stelle längst zugegeben, in Wirklichkeit nur um Rohstoff-Kontrolle geht, kann man in einer ebenso kontrollierten "Medien-Öffentlichkeit" nur begrenzt sprechen.

    Auch "Bild-Zeitungs"-Chef Diekmann ist Mitglied der "Atlantik-Brücke". Im Duo haben Guttenberg und Diekmann heute präsentiert, wie man den Krieg - auch sprachlich - wieder salonfähig macht.

    "Wehret den Anfängen!" ist eigentlich die notwendige Aufforderung, die jetzt laut und klar durchs Land schallen müsste.

    Nachtrag: Am 30. Oktober schrieb Jette Moche in der "Welt" über Guttenbergs neue Ministertätigkeit: "( ... ) hat er sich lange mit Außen- und Sicherheitspolitik beschäftigt, zweitens stammt er aus einer Familie mit langer militärischer Tradition."

    "Familien" mit "langer militärischer Tradition"?! Wir wären also wieder so weit.

  • anSiCHT: Über den Umgang mit ehrlichen Fragen in Deutschland

    1.) Die "Antwort" ist nicht nur ein Skandal, sondern symbolhaft für eine um sich greifende, zu überwindende "Mentalität".

    2.) Jeder andere anwesende deutsche Journalist hätte die Pflicht gehabt, dieselbe Frage zu stellen und solange nachzubohren, bis Frau Kanzlerin Merkel eine ehrliche Antwort darauf gegeben hätte.

    PS: Danke an Larry vom Ron Paul-Blog für den Tipp.

    http://ronpaul.blog.de/

    Und hier, ebenfalls vielen Dank an Larry, der Link zum Artikel des niederländischen Journalisten Rob Savelberg dazu im Telegraaf:

    http://www.telegraaf.nl/buitenland/5156227/__Luchtjes_aan__Mannschaft___.html

  • durchSiCHT: "Ethikbank" – ein Etikettenschwindel?

    Der Mitautor des SiCHT-Blogs Christian Vagedes hat am heutigen Nachmittag mit dem Bankvorstandsmitglied der sogenannten "Ethikbank", Frau Sylke Schröder, telefoniert.

    Sie teilte mit, dass Tierversuche für die "Ethikbank" kein Tabuthema seien. Im Portfolio könnten also auch durchaus Pharmaunternehmen sein, so erklärte sie, die Tierversuche nicht ausschließen.

    Die Frage, was denn Pharmaunternehmen überhaupt im "Portfolio" dieser Bank zu suchen hätten, wollte Frau Schröder nicht näher beantworten, erklärte aber, dass es "unsere Freiheit" sei, darüber zu entscheiden.

    Darauf stellte dann Christian Vagedes die Frage, wer denn mit "wir" eigentlich gemeint sei und Frau Schröder antwortete, dass unter "wir" die Betreiberin der "Ethikbank", nämlich die Volksbank Eisenberg eG gemeint sei.

    Die letzte gestellte Frage führte zu einem erstaunlich schnellen Abbruch des Telefongesprächs, sie lautete:
    "Frau Schröder, ist es im Grunde denn überhaupt ethisch, eine Bank zu gründen?". Dies sei, so Frau Schröder "zynisch" und sie ergänzte: "Darüber möchte ich mich mit Ihnen nicht weiter unterhalten". "Schade", meinte Christian Vagedes und das Telefonat zwischen den Beiden war beendet, nachdem er sie noch an Adorno erinnerte, der Zynismus als "Flucht vor der Menschlichkeit" definiert hatte und, dass man bei derartigen Antworten und Anlagekriterien und dem Ausnutzen des Begriffes "Ethik" auch an eine entsprechende Flucht vor der Menschlichkeit erinnert sei. Denn Ethik und Tierversuche sind miteinander unvereinbar!

    Dabei hat die letzte Frage sogar eine kulturell-literarische Tradition in der Geschichte der Aufklärung. Wie meinte doch Bert Brecht:

    "Was ist ein Dietrich gegen eine Aktie? Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank?"
    (Dreigroschenoper, Druckfassung 1931, III, 9 (Mac),"Ausgewählte Werke in sechs Bänden, erster Band, Stücke 1. Frankfurt a.M., Suhrkamp 1997)

    http://www.ethikbank.de

    Aktuelle Ergänzung (27.10.09): Gandhi nannte Tierversuche "das schwärzeste Verbrechen in der Menschheitsgeschichte". Sein Ausspruch zeigt, dass Tierversuche kein "Randthema" sind, vielmehr besonders nicht-ethisch. Nicht nur deshalb ist es skandalös, sich "Ethikbank" zu nennen und Tierversuche nicht zum Tabu zu erklären.

    Auf der Suche nach glaubwürdigen Alternativen: Die GLS Gemeinschaftsbank (www.gls.de)

    Zitat von der Webseite der GLS-Bank:

    "Was wir nicht finanzieren:

    * Atomenergie
    * Biozide
    * chlororganische Massenproduktion
    * Verletzung von Arbeits- und Menschenrechten
    * Embryonenforschung
    * grüne Gentechnik
    * Kinderarbeit
    * kontroverse Wirtschaftspraktiken
    * kontroverses Umweltverhalten
    * Pornografie
    * Produzenten und Händler hochprozentiger alkoholischer Getränke
    * Rüstung
    * Tabakproduktion
    * Tierversuche"

    Sind das nicht ethische Maßstäbe, die man auch von der "Ethikbank" hätte verlangen können?

  • Schweinegrippe-Propaganda: Nachfrage-Ankurbelung durch Panikmache

    BILD__Schweinegrippe_Sicht

    "Professor fürchtet in Deutschland 35.000 Tote", schlagzeilt heute die "Bild-Zeitung" auf der gesamten oberen Hälfte der Titelseite. Der Teil "35.000 Tote" ist fünf cm hoch und 27 cm breit. Auf Seite 11 dann die Fortführung auf fast einer ganzen Seite: "Experte befürchtet 30 Mio. Kranke" und darüber: "Das raten deutsche Chefärzte".

    Der Experte ist der Ruheständler Prof. Dr. med. Adolf Windorfer aus Hannover.

    Während die "Bild-Zeitung" ihn als Kronzeugen aufführt für "35.000 Tote in Deutschland" und "35 Mio. Erkrankte", schreibt der Herr Doktor auf der Webseite seines eigenen Vereins folgendes:

    "Das bedeutet, dass die immer wieder zu hörenden Alarmmeldungen 'die nächste Welle wird viel gefärhlicher sein, als die erste' doch sehr spekulativ ist, denn wir wissen nicht, ob sich das neue H1N1-Virus so schnell verändern wird. Es gibt für jede der beiden Möglichkeiten einen Nachweis aus der Medizingeschichte der vergangenen 100 Jahre. Es ist die Frage, ob damit nicht - wie vor drei Jahren bei der Vogelgrippe - völlig unnötig auch Panikmache betrieben wird."

    (Quelle: http://www.gesellschaft-fuer-impfwesen.de/f5-edit/?domain=www.gesellschaft-fuer-impfwesen.de&ebene=1607&fuseaction=artikel&show=detail&artikel=6128)

    Wie aber soll man das nennen, was heute morgen die "Bild-Zeitung" getan hat? Panikmache! Und vor allem: Kostenlose Werbung für Impfmittel in Europas auflagenstärkster Tageszeitung.

    Panikmache ist möglicherweise Teil zwei der neuen PR-Maßnahmen, um die Nachfrage nach den Impfstoffen zu steigern. Immerhin erfahren wir in der "Bild-Zeitung" auch, dass sie zur Zeit nur bei 12 Prozent der Bevölkerung in Deutschland liegt. Das heißt: 88 Prozent der Menschen in Deutschland haben nicht vor, sich möglicherweise krankmachende Giftstoffe spritzen zu lassen und damit die Pharmaindustrie zu subventionieren.

    Mal sehen, was sich die PR-Agenturen als nächstes einfallen lassen werden.

    PS: Auf der gleichen Titelseite oben rechts befindet sich ürbigens auch eine postkartengroße Werbeanzeige. Auftraggeber: "vfa - Die forschenden Pharma-Unternehmen". Headline: "Wirtschaftskreislauf anregen...".

  • "Hartz IV" vor Gericht: Wie viel Euro kostet Menschenwürde?

    Das Bundesverfassungsgericht untersucht, wie "Hartz IV" verfassungswidrig ist. Es geht insbesondere um die völlig willkürliche und lebensfremde Berechnung des "Satzes" für Kinder.

    Tatsache ist, dass hoch bezahlte Beamte auf sicheren Posten (mit ein paar tausend Euro Einkommen im Monat) über Dinge nach pseudo-"wissenschaftlichen" Methoden entschieden haben, von denen sie offenbar in Wirklichkeit keine Ahnung haben. Das Bundesverfassungsgericht wollte das heute etwas genauer wissen und deutete bereits an, dass es so nicht rechtmäßig ist, manches willkürlich und eben gar nicht wissenschaftlich zurecht gerechnet worden war.

    Hinter "Hartz IV" steckt nicht ohne Grund der Name eines Mannes, der beim Großkonzern Volkswagen sein Unwesen getrieben hatte, vor Gericht landete und in 44 Anklagepunkten "schuldig gesprochen wurde": Peter Hartz. Er kam mit einer Bewährungsstrafe von zwei Jahren davon. Konkret hat dieser Mann 2,6 Mio. Euro veruntreut. Keine kleine Summe im Vergleich zu den Minisummen, um die es jetzt vor dem obersten Gericht geht. Über seine Bestrafung wird Peter Hartz möglicherweise nur ein müdes Lächeln übrig gehabt haben. Mit 2,6 Mio. Euro, die er veruntreute, könnte man z.B. 10.000 Monate lang den "für über 6 und unter 14 Jahren "gewährten sogenannten "Regelsatz" von 259 Euro bezahlen, das sind 863 Jahre.

    Hätte sich ein "Hartz IV"-Empfänger so verhalten wie Peter Hartz – er hätte die Konsequenzen sicher härter zu spüren bekommen.

    Es waren Schröder/Fischer, die Peter Hartz mit der Ausarbeitung der unsozialen "Hartz IV"-Regelungen beauftragten. 2004 erhielt Peter Hartz vom saarländischen Ministerpräsidenten "ehrenhalber" den Professoren-Titel. Es handelt sich um jenen Ministerpräsidenten (CDU), mit dem die Grünen jetzt koalieren.

    Als die Richter in Karlsruhe heute über "Hartz IV" erste Andeutungen machten, war längst vergessen, welcher Name mit dem unsozialen "Hartz IV"-Wesen mitschwingt.

    "Hartz IV" sollte Sozialbetrug unmöglich machen. Ausgerechnet von Leuten wie Peter Hartz entwickelt, die für das Unwesen der Ungerechtigkeit Pate stehen. Von Leuten, die sich persönlich bereichern und auf schwächere Menschen neidisch sind. Denn der Sozialneid der Pseudo-Leistungsträger auf sogenannte "Sozialschwache" hat nicht nur eine besonders sadistisch-zynische Note, sondern ist auch eines der Tabuthemen in der längst nicht mehr so sozialen Bundesrepublik.

    Allein die Kinderarmut ist durch Einführung von "Hartz IV", so der Kinderschutzbund, verdoppelt worden. Jahrzehntelange mediale Selbstbeweihräucherung hat dazu geführt, dass viele Menschen noch immer nicht erkennen wollen, wie schwierig das Leben im Ernstfall für jeden Menschen ist, den es trifft.

    Dass Typen mit Spitzengehältern quasi auf Hummer- oder (man denke an VW!) "Lustpartys" darüber entscheiden dürfen – und es tun –, wie viel Geld genau gebraucht wird, um "menschenwürdig" leben zu können, genau das ist tatsächlich antisozial. Es ist ebenso antisozial, dass offenbar keinem auffällt, wie grotesk es ist, dass es die "Kommission" eines Peter Hartz gewesen ist, die, von Schröder/Fischer beauftragt, dieses Unwesen kreierte.

    Das zuständige Bundesarbeitsministerium, das heute lauthals "Hartz IV" noch einmal verteidigte, sitzt im ehemaligen Gebäude von Goebbels Reichspropagandaministerium in der Berliner Wilhelmstraße. Der Ort ein Symbol wie der Typ?

    Wir leben in einer Republik, in der man Menschenwürde in Centbeträgen bemessen will, in der PR wichtiger ist als die Wahrheit, in der "Wirtschaft" wichtiger ist als Menschen (in Wirklichkeit geht es um ein paar Großkonzerne und Banken) und in der soviel gelogen wird, dass man heute dreister denn je sich am Unwesen beteiligen kann, ohne dass es, vor lauter Überforderung, noch jemandem auffällt.

    Dies alles sind die logischen Produkte einer lebensfeindlichen Ideologie der Macht, die alle Werte, die die Menschheit erarbeitet hat, durch Lügen zerstört. Die einzige Gegenmacht, die dazu in der Lage ist, die Lügen generell zu entlarven, ist das Wissen. Das basiert auf der Freiheit des Denkens. In dem Augenblick, wo Menschen alles kritisch hinterfragen, was sie ansonsten kritiklos hinnehmen, bricht das errichtete antisoziale Lügengebäude in sich zusammen. Da Verfassungsrichter unbestechlich zu sein haben, wird das oberste Gericht vermutlich ein paar Steine zum Bröckeln bringen. Doch die Eigeninitiative der Menschen kann es nicht ersetzen. Und die beginnt beim Denken, welches das Fühlen zu integrieren hat.

  • "Schweinegrippe"-Propaganda: Was steckt hinter dem "Sonderimpfstoff" für Kanzlerin und Minister?

    Was steckt hinter dem "Sonderimpfstoff" für Kanzlerin und Minister? Möglicherweise nichts als ein klassischer Griff in die Trick-Kiste der Propaganda.* Warum?

    "Fließt die Elbe in die oder in der Ostsee?"

    Zahlreiche Menschen können sich über diese Frage stunden- und vielleicht tagelang den Kopf zerbrechen. Dabei fließt die Elbe gar nicht in die Ost-, sondern in die Nordsee.

    Wenn "Massenmedien" nun darüber berichten, dass Frau Merkel und ihre Minister die "besseren" Impfstoffe erhalten, während "Otto Normalverbraucher" nur die Hardcore-Impfstoffe bekommen soll, so wird dadurch die Aufmerksamkeit auf "gute" und "weniger gute" Impfstoffe gelenkt. Motto: Entscheidet Euch doch für einen der beiden! Die Schlausten der hinters Licht geführten "verlangen" dann von ihrem Arzt geradezu, dass sie endlich (auch) den "Kanzler-Impfstoff" bekommen.

    Doch so wenig die Elbe in die Ostsee fließt, so wenig Argumente gibt es überhaupt für eine Impfung. Da sich das schon seit Monaten herumspricht, müssen sich die PR-Agenturen "natürlich" was einfallen lassen. Leider werden vermutlich Millionen Menschen allein in Deutschland der kommenden Gehirnwäsche-Welle in Sachen "Schweinegrippe" psychisch nicht widerstehen können - und sich impfen lassen.

    *PS: Die Frage mit der Elbe und der Ostsee findet sich im Propagandalehrbuch "Die Gewinnung des öffentlichen Vertrauens" von Hans Domizlaff und wird leider seit Jahrzehnten immer wieder benutzt, um Menschen zu manipulieren.

  • "Grüne" in neoliberaler Koalition. Wen wundert es?

    Die ehemalige Umweltschutzpartei "Die Grünen" unterstützt CDU und FDP im Saarland, will mit beiden eine gemeinsame neoliberale Koalition bilden. Das Ganze wird als Überraschung aufgebauscht, die keine ist. Denn ein solcher Schritt war nur eine Frage der Zeit.

    Es waren die "Grünen", die den Verstoß gegen das Völkerrecht unter dem "grünen" Außenminister Fischer billigten und damit einen rechtswidrigen Angriffskrieg in Jugoslawien stützten. Diese ehemalige Friedens-Partei hat als erstes einen Außenminister gestellt, der den Schwur von 1945 gezielt gebrochen hat, jenen Schwur, dass von deutschem Boden nie wieder ein Krieg ausgehen sollte.

    Parteichef Özdemir ist seit vielen Jahren Mitglied der "Atlantik-Brücke", also in einem Verein Mitglied, den ihr seinerzeitiger Chef Arend Oetker in der "Berliner Zeitung" vom 17.04.2002 folgendermaßen beschrieb:

    "Die USA wird von 200 Familien regiert und zu denen wollen wir gute Kontakte haben."

    Denkt das entsprechend wohl auch das Vorstandsmitglied der "Atlantik-Brücke", die "grüne" Politikerin Katrin Göring-Eckhard? Und will auch Cem Özdemir zu den 200 Familien offenbar "gute Kontakte" pflegen? Ebenso wie zu den Familien in Deutschland? Zum Chefredakteur der "Bild-Zeitung"?

    Der Vorstand der "Atlantik-Brücke" des Jahres 2009:

    Vorsitzender: Friedrich Merz (MdB, CDU)
    Geschäftsführende Stellvertretende Vorsitzende: Beate Lindemann (u. a. Beauftragte des German Marshall Fund of the United States in Europa, Kiep-Stiftung)
    Schatzmeister: Dieter Pfundt, Gesellschafter der Privatbank Sal. Oppenheim
    Eckhard Cordes
    Kai Diekmann (Chefredakteur und Herausgeber der Bild-Zeitung)
    Hubertus Erlen (ehem. Vorstandsvorsitzender der Schering AG)
    Jürgen Fitschen (Mitglied des Group Executive Committees der Deutsche Bank AG)
    Michael Frenzel (Vorstandsvorsitzender der Preussag AG bzw. TUI AG)
    Katrin Göring-Eckardt (MdB, Grüne)
    Jürgen Großmann (Gesellschafter der Georgsmarienhütte GmbH und Vorstandsvorsitzender der RWE)
    Michael Hüther, Direktor und Mitglied des Präsidiums des Instituts der deutschen Wirtschaft
    Eckart von Klaeden (MdB, CDU-Bundesvorstand)
    Christian Lange (MdB, SPD)
    Florian Langenscheidt (Langenscheidt Verlag, Brockhaus)
    Siegfried Luther (Bertelsmann)
    Klaus-Peter Müller (Vorstandssprecher der Commerzbank AG und Präsident des Bundesverbandes deutscher Banken)
    Hubertus Schmoldt (Vorsitzender der IG Bergbau, Chemie, Energie)
    Martin Winterkorn (Vorstandsvorsitzender der Volkswagen AG)
    Ehrenvorsitzender: Walther Leisler Kiep (CDU)

    Vereinkuratorium:
    Vorsitzender: Lutz R. Raettig (Vorsitzender des Aufsichtsrates der Morgan Stanley Bank AG)
    Kurt Biedenkopf
    Uwe-Ernst Bufe
    Alexander Dibelius
    Andreas R. Dombret
    Juergen B. Donges
    Dieter Feddersen
    Utz-Hellmuth Felcht
    Norbert Gansel
    Dieter Goose
    Helga Haftendorn
    Josef Joffe
    Karl Kaiser
    Salomon Korn
    Christoph Mäckler
    Manfred Meier-Preschany
    Thomas Middelhoff
    Klaus Naumann
    Uwe Nerlich
    Karl Otto Pöhl
    Detlef W. Prinz
    Heinz Riesenhuber, MdB
    Eberhard Sandschneider
    Gerd Schulte-Hillen
    Johann Peter Sieveking
    Kurt F. Viermetz
    Karsten Voigt
    Hans-Dietrich Winkhaus
    Matthias Wissmann

    Was machen "grüne" Spitzenfunktionäre im Vorstand eines Vereins, der für Lobbyismus und Militarismus steht? Was machen dort Spitzenfunktionäre der "Massenmedien"? Jeder einzelne Name ist interessant. Googelt einfach.

    Was machen die da, wenn nicht aktive neoliberale Politik? Oder handelt es sich bei der "Atlantik-Brücke" nur um einen harmlosen Politiker-Stammtisch nach Feierabend?

    An so nett klingende "Jamaika-Koalitionen" werden wir uns also sicher gewöhnen müssen, auch an "schwarz-grüne" Regierungen.

    Was noch fehlt, wäre dann eine wirkliche Opposition – und zu meinen dies sei nun "Die Linke" zeigt, in welch verflixte Situationen knallhart kalkulierende Lobbyisten ganze Gesellschaften stoßen können. Möglich aber ist eine solche "Politik" immer nur dort, wo Menschen sich den entscheidenden Fragen und Themen entziehen.

    PS: Wen wundert es bei den mittlerweile so guten Kontakten der "grünen" Spitzenfunktionäre zur Pharmaindustrie dann noch, dass die "Grünen" in Hannover für ein "Impfstoffzentrum" der Firma Boehringer gestimmt haben, in dem jährlich hunderte von Schweinen und Kühen qualvoll zu Tode "getestet" werden sollen? Zweck des Boheringer-Vorhabens: Forschung für die Massentierhaltung, obwohl die "Grünen" ja angeblich diese "abschaffen" wollen...

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